Schellackpolitur: Poren füllen mit Bimsmehl

Eine gleichmäßige Schellackpolitur beginnt mit einer gut vorbereiteten Oberfläche. Vor dem weiteren Aufbau der Politur müssen die offenen Poren im Holz geschlossen werden. Eine traditionelle Methode dafür ist das Porenfüllen mit feinem Bimsmehl – das sogenannte Bimsen.

In unserem neuen APATINA DIY zeigt Restauratorin Johanna Esterházy Schritt für Schritt, wie diese Technik funktioniert und worauf es dabei ankommt.

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Warum werden die Poren gefüllt?

Holz besitzt Poren – je nach Holzart sind sie unterschiedlich stark ausgeprägt. Bei Eiche sind sie beispielsweise sehr deutlich sichtbar, bei Mahagoni oder Nuss ebenfalls gut erkennbar. Bei Ahorn sind die Poren wesentlich feiner.

Für eine glatte Schellackpolitur müssen diese Vertiefungen gefüllt werden. Geschieht das nicht, bleiben die Poren auch unter der Politur sichtbar und die gewünschte gleichmäßige Oberfläche lässt sich nur schwer aufbauen.

Im Video zeigen wir anhand verschiedener vorbereiteter Flächen, wie sich die Oberfläche nach mehreren Durchgängen verändert.

Was braucht man zum Bimsen?

Für die klassische Methode verwendet Janka:

  • feines Bimsmehl
  • Ethanol bzw. Spiritus
  • einen Bimsballen
  • einen etwas kräftigeren, gröberen Leinenstoff für den Ballen
  • eine bereits einmal mit Schellack eingelassene Holzoberfläche

Der kräftigere Stoff hat einen ganz praktischen Grund: Beim Bimsen wird mit Bimsmehl und entsprechendem Druck gearbeitet. Ein dünnes Gewebe kann sich dabei relativ schnell durchreiben.

Bimsen – Schritt für Schritt

Die Holzoberfläche wird zunächst einmal mit Schellack eingelassen.

Zum Bimsen gibt man reichlich Ethanol bzw. Spiritus in den Ballen und streut feines Bimsmehl auf die Fläche. Durch das Ethanol wird der bereits vorhandene Schellack wieder angelöst.

Zusammen mit dem Bimsmehl entsteht dabei eine breiige Mischung.

Diese Mischung aus angelöstem Schellack und Bimsmehl wird mit dem Ballen und entsprechendem Druck in die Poren gearbeitet.

Dabei ist tatsächlich Kraft gefragt: Das Material wird nicht einfach auf der Oberfläche verteilt, sondern gezielt in die vorhandenen Poren gedrückt.

Rechtzeitig aufhören

Einer der wichtigsten Punkte beim Bimsen ist der richtige Zeitpunkt zum Aufhören.

Schellack und Bimsmehl müssen in den Poren wieder fest werden können. Wird eine Stelle zu lange weiterbearbeitet, besteht die Gefahr, dass die gerade eingearbeitete Füllung wieder aus den Poren herausgerieben wird.

Deshalb macht man lieber mehrere kurze Durchgänge und lässt die Oberfläche dazwischen ruhen.

Das können zunächst etwa 30 Minuten sein; noch besser ist eine längere Ruhezeit bis zum nächsten Tag.

Warum mehrere Durchgänge notwendig sind

Direkt nach dem Bimsen kann die Oberfläche bereits sehr gut aussehen. Davon sollte man sich allerdings nicht täuschen lassen.

Während des Trocknens kann die Porenfüllung wieder etwas einsinken. Poren, die zunächst geschlossen erschienen sind, können dadurch später wieder sichtbar werden.

Dann wird erneut gebimst.

Woran erkennt man, ob die Poren geschlossen sind?

Am besten lässt sich die Oberfläche im Quer- bzw. Gegenlicht beurteilen.

Dabei werden noch vorhandene Vertiefungen sichtbar. Nach mehreren Bimsdurchgängen zeigt sich zunehmend eine gleichmäßig geschlossene Oberfläche.

Gerade bei dieser Beurteilung ist etwas Erfahrung hilfreich. Im Video zeigen wir deshalb die unterschiedlichen Stadien möglichst genau im Vergleich.

Schwarze Schellackpolitur als Anschauungsbeispiel

Für das Video haben wir bewusst mit schwarzer Schellackpolitur gearbeitet.

Dadurch lässt sich besonders gut erkennen, was beim Bimsen passiert: Wo liegt noch Schellack auf der Oberfläche? Wo sind noch Poren vorhanden? Welche Stellen wurden bereits ausreichend bearbeitet?

Denn solange eine stärkere Schellackschicht auf der Oberfläche liegt, kommt das Bimsmehl nicht ausreichend in die darunterliegenden Poren. Der Schellack muss deshalb mit dem Ethanol angelöst werden.

Auch vergessene Stellen an Kanten und Ecken werden bei Schwarz schnell sichtbar.

Unser Tipp für alle, die die Technik üben möchten:

Schwarz verzeiht nichts – aber man sieht die Fehler am besten.

Bimsmehl ist der Klassiker – aber nicht die einzige Möglichkeit

Bimsmehl ist die klassische Variante zum Porenfüllen. Im Video erwähnt Janka auch andere Materialien, die dafür verwendet werden können.

Eine Möglichkeit ist Tripelpulver. Historisch wurde auch roter Ziegelstaub eingesetzt. Bei Mahagoni kann die Farbe der Porenfüllung eine Rolle spielen. Eine entsprechend gefärbte oder dunklere Politur verhindert, dass später helle Poren in der Oberfläche sichtbar bleiben.

Bei schwarzer Schellackpolitur kann die Politur beispielsweise mit schwarzer Spiritusbeize oder mit alkohollöslichem Nigrosin eingefärbt werden.

Schellackaufbau und Bimsen in einem Arbeitsgang?

Im zweiten Teil des Videos zeigen wir noch eine weitere Möglichkeit: Schellackaufbau und Bimsen in einem.

Diese Methode kann bei einer bereits vorhandenen, weitgehend intakten Oberfläche sinnvoll sein, die aufgefrischt werden soll. Sie verlangt allerdings deutlich mehr Erfahrung und Gefühl für Schellack, Alkohol, Öl und den richtigen Druck mit dem Ballen.

Beim Neuaufbau einer Oberfläche bevorzugt Janka deshalb eindeutig die klassische Methode: zunächst die Poren mit Bimsmehl füllen und anschließend die eigentliche Schellackpolitur aufbauen.

Danach beginnt der Aufbau der Schellackpolitur

Sind die Poren ausreichend gefüllt und hat die Oberfläche genügend Zeit zum Ruhen gehabt, kann mit dem weiteren Aufbau der Schellackpolitur begonnen werden.

Genau dort endet dieses APATINA DIY Tutorial.

Wie der anschließende Schellackaufbau im Detail funktioniert, wäre der nächste Schritt – und möglicherweise auch das Thema für eines unserer nächsten Videos.

Wenn euch eine Fortsetzung interessiert, schreibt es uns gerne in die Kommentare unter dem Video.


Video & verwendete Materialien

Das komplette Video „Schwarze Schellackpolitur: Poren füllen mit Bimsmehl“ sowie die verwendeten Materialien findet ihr auf unserer APATINA-Videoseite.

VIDEOSEITE

Dort findet ihr unter anderem:

Feines Bimsmehl – zum klassischen Porenfüllen beim Aufbau einer Schellackpolitur.

DREIRING Schellack Granulat, gebleicht – für den Aufbau der Schellackpolitur.

Nigrosin, alkohollöslich – schwarzer Farbstoff zum Einfärben der Politur.

Polimentvergoldung – Wo Handwerk zu Glanz wird

Es gibt Techniken, die über Jahrhunderte nahezu unverändert geblieben sind – nicht, weil sie alt sind, sondern weil sie vollkommen sind. Die Polimentvergoldung gehört zweifellos dazu. In ihr verbindet sich kunsthandwerkliche Präzision mit einer fast meditativen Ruhe, die man in modernen Verfahren kaum noch findet.

Alte Technik, zeitlose Schönheit

Die Wurzeln der Polimentvergoldung reichen bis in die Antike zurück. Über Klöster, Kathedralen und höfische Werkstätten fand sie ihren Weg in die großen Epochen der europäischen Kunstgeschichte. Besonders in der Barock- und Rokokozeit galt sie als höchste Form der Vergoldung – eingesetzt für Rahmen, Skulpturen und feine Möbel.

Das Besondere liegt in der Oberflächenwirkung: Das Licht scheint im Blattgold nicht zu reflektieren, sondern von innen zu leuchten. Dieses „tiefe Glühen“ entsteht durch den mehrschichtigen Aufbau – Kreidegrund, Poliment und schließlich das hauchdünne Blattgold.

Das Geheimnis liegt im Untergrund

Wer eine Polimentvergoldung ausführt, beginnt nicht mit Gold, sondern mit Geduld. Zuerst wird der Kreidegrund aufgetragen – eine Mischung aus Kreide und Hautleim, die den Untergrund glättet und formt. Danach folgt das Poliment, eine Verbindung aus Tonerde (Bolus) und Leim. Es dient als Haftgrund und bestimmt durch seine Farbe (meist rot, gelb oder schwarz) die spätere Farbtemperatur des Goldes.

Erst dann beginnt das Vergolden selbst: Das Poliment wird leicht angefeuchtet, das Goldblatt mit ruhiger Hand aufgeschossen und nach dem Trocknen mit Achat auf Hochglanz poliert. Ein Vorgang, der Ruhe verlangt – und dafür Glanz schenkt, der Generationen überdauert.

Materialien, die den Unterschied machen

APATINA-Praxis: Schritt für Schritt zur Polimentvergoldung

  1. Untergrund vorbereiten: Holz fein schleifen, reinigen; Kreidegrund in mehreren dünnen Schichten auftragen, zwischendurch glätten.
  2. Poliment anrühren: Polimentpulver mit Wasser mischen, quellen lassen und mit warmer Leimlösung verbinden.
  3. Poliment auftragen: Mehrere dünne, gleichmäßige Schichten; vollständig trocknen lassen.
  4. Anschießen: Fläche leicht anfeuchten, Blattgold vorsichtig auflegen und andrücken.
  5. Polieren: Nach dem Trocknen mit Achat sanft polieren – der charakteristische Hochglanz entsteht.

Tipp: Sauberes Werkzeug, ruhige Bewegung und ausreichend Trocknungszeiten sind die beste Basis für ein perfektes Ergebnis.

Von der Werkstatt zum Video

Gemeinsam mit der Vergolderin Zita Breu und Restauratorin Johanna Esterházy haben wir ein neues Video produziert, das die Polimentvergoldung in Theorie und Praxis zeigt. Im Gespräch und an der Werkbank werden alle Arbeitsschritte anschaulich erklärt – vom Untergrund bis zum finalen Polieren.


▶ Video ansehen: „Die Kunst der Polimentvergoldung“

Fazit: Die Ruhe im Glanz

Vergolden ist mehr als eine Technik – es ist ein Dialog zwischen Material, Geduld und Licht. Wer sich darauf einlässt, entdeckt ein Stück zeitloser Schönheit. Und vielleicht auch die Freude daran, mit den eigenen Händen etwas zu erschaffen, das Bestand hat.


Weiterführende Materialien

Le Tonkinois Klarlack – Naturöl-Schutz für echte Herausforderungen

Le Tonkinois Klarlack – Naturöl-Schutz für echte Herausforderungen

Wenn Holz und Metall dem Wetter trotzen sollen, braucht es mehr als irgendeinen Lack. Le Tonkinois ist seit Jahrzehnten die Antwort auf genau diese Frage: ein Öllack aus reinen Naturölen, der nicht nur im Schiffsbau erprobt ist, sondern auch in der Restaurierung, im Garten, auf Booten, Fassaden und sogar auf Metall überzeugt.

Eine Marke mit Geschichte

Le Tonkinois ist eine traditionsreiche Marke, die seit über einem Jahrhundert für hochwertige Holzschutzprodukte steht. Die Geschichte begann 1906 in Indochina, wo die ursprüngliche Rezeptur entwickelt wurde. Seither hat sich Le Tonkinois weltweit einen Namen gemacht – nicht zuletzt durch seine Verbindung zur französischen Marine, die den Lack seit über 100 Jahren offiziell verwendet.

Die Produkte basieren auf natürlichen Inhaltsstoffen und werden nach bewährten handwerklichen Verfahren hergestellt. Ein Hauptbestandteil ist reines Leinöl, das bei hohen Temperaturen raffiniert und mit Chinaholzöl (Tungöl) kombiniert wird. Das Ergebnis ist ein Lack ohne schädliche Lösungsmittel oder chemische UV-Stabilisatoren – dafür mit umso mehr Tiefenwirkung, Elastizität und Haltbarkeit.

Le Tonkinois schützt Holz von innen heraus, ohne abzublättern – selbst unter extremen Bedingungen. Auch auf renommierten Kreuzfahrtschiffen wie jenen von Royal Caribbean Cruises kommt der Lack zum Einsatz.

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Was macht Le Tonkinois so besonders?

– Reine Inhaltsstoffe: Leinöl, gekochtes Tungöl, Palm- und Rizinusöl. Ohne Kunstharze.
– Bewährt bei Nässe, Wind, Sonne und Salz: Ideal für Bootsbau, Außenmöbel, Fensterläden, Metallobjekte.
– Elastisch & atmungsaktiv: Macht Bewegungen des Holzes mit.
– Auch auf Metall anwendbar: Drei Anstriche ergeben einen effektiven, durchsichtigen Rostschutz.
– Umweltfreundlich & schadstoffarm: Kein Ausgasen, daher auch ideal für Innenräume

Anwendung: So einfach, so effektiv

Auf Holz:
1. Alte Lacke entfernen, anschleifen
2. Mit rohem Leinöl grundieren
3. Nach 3 Tagen Trockenzeit 2–6 Schichten Le Tonkinois dünn auftragen

Auf Metall:
1. Entrosten und mit Spiritus reinigen
2. 3-mal auftragen – fertig

Trocknung erfolgt durch Oxidation. Staubtrocken nach ca. 8 Stunden, überstreichbar nach 24.

Einsatzgebiete (die echten!):

  • Holzdecks, Boote, Gartenmöbel
  • Sichtbare Holzböden im Innenbereich
  • Geländer, Zäune, Metallobjekte
  • Restaurierungsprojekte mit naturnahem Anspruch
  • Türen, Fensterläden, Holzverschalungen, Möbel

Warum wir Tonkinois lieben

Weil er hält, was er verspricht. Weil er die Schönheit von Holz erhält, ohne es zu versiegeln. Weil er eine Alternative zu den überchemisierten Lösungen ist. Und weil er dazugehört, wenn man es ernst meint mit Handwerk, Haltbarkeit und Herkunft.

Mit über 100 Jahren Erfahrung in der Holzpflege steht Le Tonkinois für Qualität, Nachhaltigkeit und Vertrauen –und das passt gut zu unserer APATINA – Firmenphilosophie!

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Natürliche Holzveredelung mit Geschichte: Die Körnerbeize im Einsatz

Traditionelle Beiztechnik neu gedacht – mit der Apatina Körnerbeize

Wer Holz auf natürliche und stilvolle Weise veredeln möchte, kommt an der Körnerbeize kaum vorbei. Sie ist nicht nur ein Relikt aus der Restaurierungskunst des 19. Jahrhunderts, sondern auch ein wahres Multitalent für DIY-Projekte, Möbelbau und die Veredelung antiker Stücke. In diesem Beitrag erfährst Du alles über die Anwendung, Wirkung und Geschichte dieser besonderen Beize.

Was ist Körnerbeize?

Körnerbeize ist eine wasserlösliche, lichtechte Beize auf Basis huminsäurereicher Braunkohle. Sie erzeugt warme, natürliche Holztöne von hellen Nussnuancen bis hin zu tiefem Van-Dyck-Braun. Besonders beliebt war sie in der Gründerzeit, um preisgünstige Hölzer wie Buche in eine edle Optik zu tauchen. Heute erlebt sie in der Restaurierung und unter DIY-Fans eine Renaissance.

Anwendung und Praxis

Die Anwendung ist einfach, aber erfordert etwas Fingerspitzengefühl:

  1. Beize anrühren: In heißem Wasser auflösen und gut umrühren.
  2. Filtern/Sieben: Um Klumpen zu vermeiden.
  3. Auftragen: Mit Pinsel, Lappen oder Schwamm gleichmäßig auftragen.
  4. Trocknen lassen: Je nach Raumklima 4–12 Stunden.
  5. Nachbehandeln: Mit Schellack, Öl oder Wachs versiegeln.

Die Wirkung auf hellen Hölzern wie Buche, Birke oder Ahorn ist besonders schön: Sie erzeugt Tiefe, Lebendigkeit und Charakter. Auf Eiche entstehen matte, elegante Töne.

Häufige Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zu Schnellbeize oder Alkoholbeize?
Körnerbeize ist rein wasserbasiert und wirkt deutlich natürlicher. Schnellbeizen enthalten oft Farbstoffe und Lösemittel, die ein anderes Ergebnis liefern.

Wie dunkel wird das Holz?
Das kommt auf die Holzart, die Konzentration der Beize und den Auftrag an. Von zartem Nussbraun bis zu tiefdunklem Braun ist alles möglich.

Kann ich die Beize selbst herstellen?
Theoretisch ja – aber mit unserer Apatina Körnerbeize hast Du ein bewährtes Naturprodukt mit verlässlicher Wirkung.

Was brauche ich zur Anwendung?
Neben der Beize: einen Pinsel oder Lappen, heißes Wasser, evtl. ein Sieb, und eine passende Nachbehandlung (z. B. Schellack).

Fazit: Tradition trifft DIY

Ob für Restaurierung, Veredelung oder kreatives Holzhandwerk – die Körnerbeize bringt Geschichte, Ästhetik und Qualität zusammen. Sie ist ein echtes Naturprodukt mit Seele, das Holz zum Leuchten bringt.

👉 Hier findest Du alle Produkte zur Körnerbeize im Apatina-Shop:
Retuschieren & Beizen – Apatina Online-Shop


Tipp: Du willst mehr zur Anwendung sehen? Schau Dir unser Video auf YouTube an:
🎥 „Geheimtipp Körnerbeize – Anwendung & Praxisbeispiel“ auf Apatina DIY YouTube

Bleib kreativ – Dein Apatina-Team💛

Nachhaltige Anstriche mit Leinölfarbe

Habt Ihr alte Holzfenster, die dringend eine Renovierung benötigen? Dann seid Ihr hier genau richtig! In diesem Blogbeitrag möchten wir Euch einige Tipps und Tricks zur Renovierung alter Holzfenster vorstellen.

Ein wichtiger Schritt bei der Renovierung von Holzfenstern ist das Entfernen des alten Fensterkitts und des alten Anstrichs. Hierfür empfehlen wir die Verwendung eines Speedheaters. Dieses Werkzeug eignet sich perfekt zum Entfernen von altem Kitt und Farbe und erleichtert Euch die Arbeit erheblich.

Nachdem der alte Kitt entfernt wurde, ist es Zeit für das Einkitten des Fensterglases. Hierfür empfehlen wir die Verwendung von Leinölkitt. Dieser ist einfach zu verarbeiten und sorgt für eine lange Haltbarkeit des Fensters. Achtet darauf, dass der Leinölkitt gut in die Fugen gedrückt wird, um eine optimale Abdichtung zu gewährleisten.

Nun ist es an der Zeit, die Fenster zu streichen. Hierfür haben wir eine praktische Hängevorrichtung gebastelt, mit der Ihr mehrere Fenster gleichzeitig streichen könnt. Verwendet hierfür ebenfalls Leinölfarbe, um eine langanhaltende und widerstandsfähige Beschichtung zu erreichen.

In unserem Video zeigen wir Euch alle Schritte zur Renovierung alter Holzfenster im Detail und geben Euch Tipps und Tricks, die Euch dabei helfen werden, das beste Ergebnis zu erzielen. Wir hoffen, dass Euch dieser Beitrag dabei geholfen hat, Eure Fenster zu renovieren und dass Ihr dadurch nicht nur Energiekosten spart, sondern auch Eure Wohnung oder Euer Haus wieder in neuem Glanz erstrahlen lassen könnt.

Viel Erfolg bei der Renovierung Eurer Fenster!

Gartenmöbel auffrischen

In unserem Frühlingsspecial zeigen wir euch, wie ihr mit wenig Aufwand eure vergrauten Gartenmöbel wieder zu Schmuckstücken machen könnt. Nach einer gründlichen Reinigung mit Leinölseife wird ein älterer Deckchair aus Teakholz mit Teaköl behandelt und erhält seine Würde wieder. Eine in die Jahre gekommene, stark vergraute Gartenbank wird aus dem Dornröschenschlaf geweckt, mit einem Entgrauer behandelt und mit Leinöl zum Erstrahlen gebracht. All das mit wenig Arbeits- und Zeitaufwand und vor allem ohne mühseliges Abschleifen! Lasst euch überraschen und probiert es aus!

 

Was Du dafür brauchst

 

Ich bin Sissi

Sie lieben den Charme und das Flair vergangener Zeiten? Dann ist die Sitzplatte Sissi die perfekte Wahl für Ihre restaurierten Möbelstücke! Mit ihrem klassischen Design und der hochwertigen Verarbeitung wird die Sitzplatte Sissi zu einem Blickfang in jedem Raum. Ob für den Einsatz in Ihrem Restaurant oder für den privaten Gebrauch – die Sitzplatte Sissi verleiht Ihren Möbeln das gewisse Etwas und sorgt für ein gemütliches Ambiente.

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